Adäquate Krankenversorgung in der Fläche steht auf der Kippe!

Pressemitteilungen

"Die Ziele des Aktionsbündnisses "Rettung der Krankenhäuser" finden meine uneingeschränkte Unterstützung" und ich stehe auch vollinhaltlich hinter der für den 9. September beim Kreiskrankenhaus Sinsheim geplanten Protestaktion gegen die seit Jahren unangemessen restriktive Deckelung der Krankenhausfinanzierung. So Helmut Beck, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Gesundheits- u. Pflegeeinrichtungen des Rhein-Neckar-Kreises (GRN) und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Das Maß an finanziellen Zumutungen ist am Überlaufen und ohne den Kreis als Gesellschafter könnte der Krankenhausbetrieb und damit die Versorgung in der Fläche nicht mehr sichergestellt werden. Millionenbeträge mußte der Kreis in den zurückliegenden Jahren für seine Gesundheitseinrichtungen zuschießen und ein Ende ist nicht abzusehen. Auch für das Jahr 2009 muss im Kreishaushalt ein Betrag von 4,5 MIO ? für Investitionen in diesem Bereich eingestellt werden. Die massiv angestiegenen Energiekosten sowie die (berechtigten) Tarifsteigerungen können schon seit Jahren nicht mehr aus dem Ertrag finanziert werden, so Helmut Beck.

Die Möglichkeiten für strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der finanziellen Situation sind ausgeschöpft; mehr ist insbesondere dem Pflegepersonal aber auch den Ärzten nicht zumutbar. Die adäquate Versorgung der Patienten kann nur noch durch ein hohe Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt werden. Wird dies zu einem Dauerzustand, können Risiken nicht ausgeschlossen werden. Die Gründe für diese Situation liegen für Helmut Beck jedoch nicht ausschließlich im finanziellen Bereich. Das Geld ist vorhanden, schließlich hat der "Gesundheitshaushalt" fast das Volumen des Bundeshaushaltes; es kann aber in vielen Bereichen aufgrund überzogener bürokratischer Vorschriften nicht effektiv eingesetzt werden.

Als drastisches Beispiel hierfür führt Helmut Beck die Pflicht zur Protokollierung tausender einzelner Vorgänge an, die einen unvorstellbaren Zeitaufwand erfordert; Zeit die man besser für die Patientenversorgung einsetzen könnte, wenn man dies nur dürfte.

 
 

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Alle Beschlüsse, Videos und mehr auf unserer Seite zum a.o. Bundesparteitag in Wiesbaden auf spd.de

Nach 155 Jahren wird die SPD erstmals von einer Frau geführt: Die rund 600 Delegierten des SPD-Parteitags in Wiesbaden wählten Andrea Nahles mit 66,35 Prozent zur neuen Parteivorsitzenden. Mit der Wahl setzt die SPD auch einen ersten Baustein für die Erneuerung der Partei: Mehr Diskussion, mehr Demokratie und: Erstmals seit ihrer Gründung 1863 steht eine

Andrea Nahles wurde heute auf dem außerordentlichen SPD-Bundesparteitag in Wiesbaden zur Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gewählt. Wahlergebnis: Abgegebene Stimmen 631 davon gültige Stimmen 624 Ja-Stimmen für Andrea Nahles 414 (66,35 %) Ja-Stimmen für Simone Lange 172 (27,56 %) Enthaltungen 38 Pressemeldung 051/2018 von spd.de

Herzlich willkommen in Wiesbaden! Am 22. April beraten wir, wie wir als SPD gemeinsam in die Zukunft gehen. Alle sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen für eine starke Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert einzubringen. Es geht um neue Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit, die wir im Dialog miteinander finden wollen. Auf dem Parteitag

 

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