Gute Pflege muss ermöglicht und wertgeschätzt werden – menschlich und finanziell.

Stadtverband

Gute Pflege muss ermöglicht und wertgeschätzt werden – menschlich und finanziell. Dies war das Fazit der Podiumsdiskussion zum Thema „Pflegepolitik der großen Koalition“ am Dienstag, den 15. Juli 2014. Elke Ferner, Staatssekretärin im Familienministerium, war auf Einladung von SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci und dem Bündnis für gute Pflege ins Sinsheimer Kreiskrankenhaus gekommen. Gemeinsam mit Herbert Weisbrod-Frey von der Gewerkschaft ver.di und Stefan Pfeil vom Sozialverband VdK stellte sie sich auf dem Podium den kritischen Fragen der rund 60 interessierten Besucher. In einem Punkt waren sich Publikum und Podiumsgäste allerdings von Beginn an einig: Es besteht dringender Handlungsbedarf. Die Besucher, von denen viele selbst in der Pflege tätig sind, berichteten von überlasteten Pflegekräften, Unterfinanzierung und der Schwierigkeit, motivierten Nachwuchs für die Arbeit in der Pflege zu gewinnen. 

Staatssekretärin Ferner brachte es auf den Punkt als sie forderte:
„Die Arbeit am und für den Menschen muss wieder einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft erlangen. Gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel muss diese Herausforderung ernst genommen werden.“

 

Die kürzlich vom Bundestag verabschiedete erste Stufe der Pflegereform stellt hierfür eine gute Grundlage dar. Mit ihrem Inkrafttreten 2015 werden Betroffene, Angehörige, Pflegekräfte und die Finanzierung umfassend gestärkt. Um der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe menschenwürdige Pflege sicherzustellen auch gerecht werden zu können, muss allerdings zukünftig noch an weiteren Rädchen im komplexen Pflegesystem gedreht werden. Lars Castellucci zeigte sich nach der Veranstaltung jedoch optimistisch: „Eine nachhaltige Lösung muss auch im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern gefunden werden - der heutige Abend ist daher aus meiner Sicht ein gelungener Auftakt für einen direkten Dialog.“

 
 

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