Internationaler Frauentag - traditionelle „Gedenkfeier“ bei der SPD Reihen am 08. März

Stadtverband

Reinerlös aus Rosenverkauf für Kinderhospiz Dudenhofen und Tierschutz Sinsheim zugeführt

Reihen (mf) – Zum ersten Mal wurde bei der SPD Reihen zum Internationalen Frauentag zum Frauenfrühstück in den EDEKA-Markt in Reihen eingeladen. Gekommen sind nicht nur Frauen, sondern auch Männer und Mandatsträger.

Magdalena Fritz begrüßte als SPD-Ortsvertreterin alle anwesenden Frauen; ihr besonderer Gruß galt der SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Dorothea Vogt, dem Vertreter der AfA Jörg Bertermann, Jana Ihrig von der AsF und den Jusos vom SPD-Kreisverband, dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Funk, dem SPD-Stadtrat Adolf Skrobanek, Pfarrer Erhard Schulz mit seiner Frau Anette. Dank und Anerkennung für die SPD-Mitglieder in Reihen als auch an Cornelia und Rolf Finsinger aus Ittlingen, die bei allen Aktionen ehrenamtlich zum Gelingen beitragen.

Wir alle wissen, daß auf Initiative von Klara Zetkin im Jahre 1911 der erste Frauentag in Deutschland gefeiert wurde. Die damalige Hauptforderung war die Einführung des Frauenwahlrechts. Der Internationale Frauentag war von Beginn an ein Tag des Kampfes für die Gleichstellung der Frauen.

Heute können wir mit Stolz auf das zurück blicken, was engagierte Frauen und Männer bereits erkämpft haben, daher darf der internationale Frauentag nicht zu einem Jubel- und Gedenktag verkommen“ ist die Meinung von Magdalena Fritz.
„Bis zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen in allen Teilen der Gesellschaft in Deutschland und Europa gibt es noch einiges zu tun“ war gerade in den letzten Tagen von der AsF-Landesvorsitzenden Anette Sorg zu vernehmen. „Der Frauentag bleibt deshalb auch ein Tag des Kampfes“. Die Repräsentation von Frauen in den Parlamenten, vor allem auf Landes- und kommunaler Ebene ist einfach ausgedrückt, viel zu gering. Frauen müssen sichtbar auf den Wahllisten sein und ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen. Entgeltgleichheit, verbindliche Quoten für Führungsgremien von Unternehmen und familiengerechte Arbeitszeiten sind alles „Fremdwörter“. Familie und Beruf müssen für beide Geschlechter vereinbar sein, wenn dazu die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Der ständige Ausbau an Betreuungsangeboten hinkt auch noch hinterher.

Die großen Ungleichheiten, die auf dem Arbeitsmarkt herrschen, zeigen immer wieder auf, dass Frauen geringere Aufstiegschancen haben, kaum in den Führungspositionen anzutreffen sind und zudem weniger verdienen als Männer in gleichen Positionen.

In gemütlicher Runde in einem gut besuchten Einkaufsmarkt wurde gut gefrühstückt, wurden gute und interessante Gespräche geführt und zudem auch noch der Rosenverkauf für einen sozialen Zweck unterstützt. Der Reinerlös von 191 € geht zur Hälfe an das Kinderhospiz in Dudenhofen und an den Tierschutz in Sinsheim.

Fazit: Wenn in Reihen die Besucher/Einkäufer im EDEKA-Markt ihren Heimweg antreten und „rote Rosen“ in den Händen halten, dann ist da wieder etwas von der SPD Reihen.

 
 

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