Jugendsozialarbeit an Schulen

Kommunalpolitik

Apell an Landesregierung, Förderung der Jugendsozialarbeit wieder aufzunehmen
Zu einem zentralen Thema ihrer Aktivitäten will die SPD-Fraktion im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises die Jugendsozialarbeit an Schulen im Jahr 2007 machen. Bekannterweise hat sich das Land Baden-Württemberg aus der im Jahre 2000 vereinbarten sog. Drittelfinanzierung (Land, Kreis, Schulträger) der Sozialarbeiter an Schulen über eine Halbierung der Landesförderung schließlich ab dem Jahr 2005 ganz aus der Mitfinanzierung und damit auch aus seiner Mitverantwortung zurückgezogen. Die Baden-Württembergische Sozialministerin Dr. Monika Stolz hat sich gar zu der Äußerung verstiegen, dass "Schulsozialarbeit für sie weiterhin kein Thema sei".

Eine geradezu unverantwortliche Auffassung angesichts der Vorgänge in jüngster Zeit, die sich auch an Schulen in Baden-Württemberg abgespielt haben. War es seinerzeit durch einen Antrag verbunden mit einem konkreten Finanzierungsvorschlag der SPD-Kreistagsfraktion gelungen, die weggefallene Landesförderung durch ein erhöhtes finanzielles Engagement des Kreises aufzufangen, so wird dies künftig angesichts eines weiter ansteigenden Bedarfs immer schwieriger. In diesem Zusammenhang hat Kreisrat Wolfgang Zahner (Ladenburg) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Schulen u. Kultur für die SPD-Kreistagsfraktion angeregt, ein gemeinsames Schreiben aller Fraktionen des Kreistages an die Baden-Württembergische Landesregierung sowie an die Landtagsfraktionen zu richten und das Land aufzufordern, die Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen wieder aufzunehmen und sich nicht aus der Verantwortung hierfür davonzustehlen.

Helmut Beck, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Neckar

 
 

News -Ticker

Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Ankündigung der USA, rund die Hälfte ihrer Zahlung an das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) einzufrieren. "Die amerikanische Regierung hat heute angekündigt, rund die Hälfte ihrer Zahlungen in Höhe von 65 Millionen Dollar an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) einzufrieren und lediglich 60 Millionen Euro

Die heutige Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat einmal mehr gezeigt, dass die Grundsteuer reformiert werden muss. Die Politik ist zum Handeln aufgefordert. Mit dem Reformvorschlag des Bundesrates liegt ein gangbares Modell auf dem Tisch. "Die mündliche Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht hat uns in der Ansicht bestärkt, dass wir um eine Reform der Grundsteuer nicht umhinkommen.

Christine Lambrecht, Fraktionsvizin für Finanzen und Haushalt, erklärt, warum sie für ein Ja zu Koalitionsverhandlungen mit der Union wirbt. Hauptgrund: die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen dank SPD. "Finanzielle Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen - das haben wir im Wahlkampf versprochen, und das haben wir in den Sondierungsgesprächen mit der Union auch durchgesetzt. Eine breite Mehrheit wird nach

Interview mit Andrea Nahles mit der Passauer Neuen Presse Die SPD-Fraktionsvorsitzende erklärt, warum die SPD in den Sondierungsgesprächen 80 Prozent ihrer Forderungen erreicht hat. Dieser Erfolg gelte insbesondere für Rente, Pflege, Arbeit und Bildung. Das gesamte Interview finden Sie auf spdfraktion.de

 

Counter

Besucher:622583
Heute:36
Online:1
 

Wetter-Online