„Signal für Aufbruch nach vorne“

Ortsverein

Sinsheim sollte ein Vorreiterrolle übernehmen
Sinsheim (hl) „Der SPD-Ortsverein Sinsheim sollte eine Vorreiterrolle übernehmen“, fasste Vorsitzender Rudolf Hellwig eine breite Diskussion in den Reihen der Kernstadt-Sozialdemokraten über eine organisatorische Neuaufstellung der Partei auf lokaler Ebene mit „befürwortendem Ausblick“ zusammen. Auf dem Hintergrund vielfältiger Problemstellungen wie zukünftiger Herausforderungen seien zeitgemäße Antworten zu suchen, neue vorwärtsweisende Wege aufzuspüren und zu begehen, auch wenn „althergebrachte Besitzstände“ aufzugeben seien, so das Signal der Sinsheimer Genossen an die übrigen Ortsvereine der Großen Kreisstadt.

Erosion des Parteiwesens
Die landläufige Erosion des Parteiwesens mache auch im Kraichgau nicht Halt, verdeutlichte Hellwig die Notwendigkeit, „mutig und ohne Tabus“ über Auswege wie auch über die Zukunftsfähigkeit und die „Schlagkraft“ der SPD vor Ort nachzudenken. Rückläufige Mitgliederzahlen, eine all verbreitete Müdigkeit im ehrenamtlichen Engagement, schiefe Altersstrukturen, einen zunehmenden Politiküberdruss benannte er als „Alarmzeichen“ nicht nur für die Partei sondern für das politische Gemeinwesen schlechthin, denen begegnet werden müsse.

Einen hilfreichen Lösungsbeitrag „im Kleinen“ stellte Hellwig denn auch auf einer Mitgliederversammlung seines Heimat-Ortsvereins vor. Im Kern sei eine Fusion, eine organisatorische Re-Strukturierung aller Ortsvereine Sinsheims angedacht, eine Bündelung von Ressourcen. Was andernorts als „Synergieeffekt“ sich wirksam bewährt habe, sei auch bei einem Zusammenschluss von Ortsvereinen die „zielleitende Perspektive“.

Lebhafter Meinungsaustausch
So manche „Brüche mit der Tradition“ ließen sich bei dem „Aufbruch nach vorne“ sicherlich nicht ganz vermeiden, warb der Vorsitzende für das Konzept und eröffnete einen lebhaften Meinungsaustausch über die Möglichkeiten wie auch die Nachteile eines solchen organisatorischen Umbaues. „Alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden, aber nicht um jeden Preis“, bündelte Stadtrat Werner Töniges abschließend treffend das Meinungsbild der Kernstadt-Sozialdemokraten und ermutigte die Parteifreunde der Statdtteilortsvereine, sich gemeinsam „auf den Weg zu machen“.

 
 

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