SPD-Ortsrundgang durch das Bundesligadorf

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Ortssanierung erfolgreich eingeleitet - Hoffenheim bereitet sich auf S-Bahn vor - Bahnunterführung erforderlich

Sinsheim-Hoffenheim. Der Einladung der Hoffenheimer SPD zu einem Ortsrundgang waren u. a. Ortsvorsteher Karlheinz Hess sowie die Mehrzahl der SPD-Stadträtinnen und -Stadträte aus ganz Sinsheim gefolgt. Unter Führung von Ortschaftsrat Siegbert Eichstädter ging der Weg zunächst durch den alten Ortskern, wo derzeit die Dorfsanierung läuft. Beeindruckt waren die auswärtigen Stadträte von der guten Bausubstanz im alten Hoffenheim. Stadträtin Magdalena Hirzel: „Ich wusste gar nicht, dass es hier so prächtige Gehöfte gibt.“ Allerdings fiel den Besuchern der Kontrast zwischen gut erhaltenen bzw. sanierten Gebäuden und „alten Hütten“ ins Auge. Sie fanden daher auch Gebäude, die nach übereinstimmender Auffassung dringend saniert werden müssten.

Da es, wie Ortsvorsteher Hess erläuterte, im Sanierungsprogramm beträchtliche Zuschüsse gebe, äußerte Stadtrat Michael Czink die Erwartung, dass die privaten Eigentümer „diese einmalige Chance nutzen“. Einen besonderen „Schandfleck“ machten die Teilnehmer dann auch hinter der evangelischen Kirche aus. „Das muss der OB zur Chefsache machen“, forderte Stadtrat Helmut Göschel. Genau dieses habe der Oberbürgermeister bereits vor Jahren zugesagt, wandte ein Teilnehmer ein. Hoffenheim könne dank der Sanierung ein „städtebauliches Schmuckstück“ werden, unterstrich Stadträtin Marianne Meißner auf Grund ihrer Erfahrungen als Eschelbacher Ortsvorsteherin, „aber dann müssen möglichst alle Eigentümer mitziehen.“

Zweiter Schwerpunkt war das Bahnhofsumfeld. Karlheinz Hess berichtete, dass im Zuge der Elektrifizierung der Elsenztalbahn eine größere Park& Ride-Anlage geschaffen werde und eine Fußgängerunterführung am Bahnhof gebaut werden solle, „leider erst Jahre nach dem S-Bahn-Betrieb.“ Sorge mache den Hoffenheimern der mögliche Verkauf des Bahnhofsgebäudes an private Erwerber, betonte Siegbert Eichstädter, „es darf kein zweites Steinsfurt geben! Wir brauchen die Möglichkeit, dieses Ortsbild prägende Gelände nach unseren Vorstellungen zu gestalten.“ Die Gäste wurden auf ein weiteres Problem aufmerksam: Während der relativ kurzen Zeit am Bahngelände war die Bahnschranke drei Mal für jeweils fünf bis zehn Minuten geschlossen, mit entsprechendem Fahrzeugstau auf der Eschelbacher Straße. „Dieses Problem verschärft sich durch die gewünschte Verkehrsverdichtung auf der Schiene noch“, so Stadtrat Adolf Skrobanek. „So lange die Bahnschranke besteht, bleiben wir ein geteiltes Dorf“, beklagte sich ein betroffener Hoffenheimer Bürger. Um hier Abhilfe zu schaffen, ist nach Auffassung der anwesenden Einheimischen eine Bahnunterführung auch für den Kraftfahrzeugverkehr vordringlich. „Die Stadtverwaltung muss alle Hebel in Bewegung setzen“, so Helmut Göschel, „um möglich bald mit Bund, Land und der DB-Netz eine entsprechende Vereinbarung nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz zu erreichen“.

Anhand von Plänen stellte Ortsvorsteher Hess das in Angriff genommene Neubaugebiet „Vorderes Tal“ vor. In einer vorgezogenen Bürgerbeteiligung werde der Bebauungsplan der Öffentlichkeit präsentiert. Vorgesehen seien rund 70 Bauplätze auf einer Gesamtfläche von knapp vier Hektar. Dem Einwand, das Baugebiet könne angesichts rückläufigen Baugeschehens zu groß ausfallen, begegnete Stadtrat Michael Kirsch mit der Feststellung, dass überall, wo die S-Bahn eingeführt worden sei, die Bautätigkeit erheblich zugenommen habe.

Abschließend dankte Magdalena Hirzel namens der SPD-Vertreter dem Ortsvorsteher und auch Ortschaftsrat Eichstädter für die sachkundige Führung durch das schöne „Bundesligadorf“.
Schließlich brauche ein Erfolgsverein wie die TSG 1899 auch ein vorzeigbares Umfeld außerhalb des Sportgeländes, und Hoffenheim mit seiner wertvollen Bausubstanz biete dafür die besten Voraussetzungen.

gez. Magdalena Fritz, Pressereferentin

 
 

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