Stadtrundgang des SPD-Ortsvereins in Sinsheim

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Foto: Die SPD-Sinsheim beim Stadtrundgang. Beim Burgplatz konnte man sich von der Neugestaltung einen aktuellen Einblick verschaffen. Foto: Magdalen Fritz

Innenstadt unter die Lupe genommen
Sinsheim (mh) - Bestes Wetter hatte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Sinsheim, Rudolf Hellwig, für den Stadtrundgang bestellt. Neben nahezu der vollständigen SPD-Gemeinderatsfraktion konnte er eine ganze Reihe interessierter Mitglieder des eigenen und der Ortsvereine der Ortsteile begrüßen.

Die Führung durch die Innenstadt übernahmen die Mitglieder des Kernstadtausschusses, Adolf Skrobanek und Werner Töniges. Sie empfahlen die Anreise über die Wilhelmstraße. So konnten sich die Teilnehmer quasi am eigenen Leib vom desolaten Zustand der Straße überzeugen.

Sammelsurium von Verkehrszeichen
Adolf Skrobanek lenkte bereits am Treffpunkt, der Stadthalle, die Blicke auf kritikwürdige Punkte. Angefangen bei dem Sammelsurium von Verkehrszeichen in mitgenommenem Zustand und privaten Wegweisern zu Firmen, die längst nicht mehr existieren, wie die Gärtnerei Kaufmann.

In diesem Bereich, da waren sich Marianne Meisner und Magdalena Hirzel einig, sind die Ortsteile schon weiter. In Steinsfurt, Eschelbach und Hoffenheim ist der private Schilderwald durch einheitliche Hinweistafeln der Gewerbetreibenden ersetzt worden.

Eben so wenig einladend wirkt die vergilbte, kaum noch lesbare Hinweistafeln auf das Radwegenetz, bemerkte Dorothea Vogt. Gleiches gilt für den zwar wieder funktionierende Brunnen vor der Stadthalle, dessen Schäden an der Umrandung aber derart nachlässig ausgebessert wurden, dass sich ein Gemeinderatsmitglied mit Fachkenntnis bemüßigt sah, die Arbeiten nach zu bessern, wie Adolf Skrobanek zu berichten wusste.

"Nette Toilette" hilft nicht, wenn...
Auch die nette Toilette wurde thematisiert. Flyer im Rathaus mit allen netten Örtchen helfen dem nicht, der in der Innenstadt steht und dringend eines sucht, so Helmut Göschel. Wenigstens auf den allgemeinen Hinweisschildern und an den Eingängen der beteiligten Geschäfte und Gaststätten sollten alle Örtchen verzeichnet sein. Dies einmal mehr, nachdem die Öffnungszeiten der beteiligten Gewerbetreibenden gänzlich uneinheitlich sind.

Weiter führte der Weg mit einem Zwischenstopp auf dem neu gestalteten Burgplatz in das Parkhaus an der Dührener Straße, wo sich die Anwesenden davon überzeugen konnten, dass es, wenn schon nicht zum Parken, dann doch wenigsten als Indoorbolzplatz genutzt wird. Nach wie vor finden allerdings nur diejenigen Parkwilligen den Weg in die Stadt, die ihn kennen. Da nutzen auch die gut versteckten Hinweisschilder nichts.

Prioritätenliste und Gesamtkonzept
Da war das Thema Kreisverkehrskonzept, dem sich Adolf Skrobanek mit besonderer Hingabe widmet, nicht weit. Sei es an der Kreuzung Hauptstraße/Dührener Straße, Hauptstraße/ Wilhelmstraße oder beim Neuen REWE an der Kreuzung Schwarzwaldstraße/Strombergstraße. Mann sollte die Hoffnung niemals aufgeben, dass die mittlerweile existierende Prioritätenliste doch noch umgesetzt wird.

Stadtrat Michael Czink geht weiter. Er fordert ein Gesamtkonzept für die innerstädtische Infra-Struktur vor allem unter Berücksichtigung der Umgehungsmöglichkeiten für den Durchgangsverkehr.

Es war ein interessanter, kurzweiliger und aufschlussreicher Rundgang, da waren sich alle Teilnehmer einig.

 
 

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