SPD SINSHEIM unterstützt AWO-FANPROJEKT Hoffenheim

Stadtverband

Am 04.03.2013 trafen sich Mitglieder des SPD-Stadtverbandes Sinsheim mit ihrer Vorsitzenden Dorothea Vogt sowie SPD-Gemeinderatsmitglieder Adolf Skrobanek und Michael Czink, stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender mit dem Fanprojekt Hoffenheim. Teilgenommen haben zudem die Altstadträte Horst Hassert, Kassier des AWO-Ortsverein Sinsheim und Friedhelm Brehm. Mehrere Mitglieder der SPD als auch der AWO konnten begrüßt werden.

„Soziale Fanprojektarbeit erreicht eine Vielzahl von Jugendlichen und ist ein wichtiger Bestandteil der Jugendhilfe und Jugendarbeit“, erklärt der AWO Präsident Wilhelm Schmidt. Doch die Mitarbeiter des-AWO Fanprojekts Hoffenheim durchleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle, ob sie weitermachen dürfen oder nicht. Ziele des Fanprojekts sind:
1. Prävention gegen Gewalt, Rassismus und Rechtsextremismus

2. Stärkung der jugendlichen Fans und ihren Gruppen
Die jugendlichen Fans sollen lernen, sich gegenüber "alteingesessenen" Fan­strukturen und Fangruppierungen zu behaupten und ihren eigenen Stellenwert innerhalb der Szene zu erarbeiten, zu behaupten und sich konstruktiv in den gemeinsamen Dialog aller Fans einzubringen.

3. Eigeninitiative jugendlicher Fans fördern

4. Kritische und konstruktive Auseinandersetzung mit der 
Entwicklung des Profifußballs fördern

5. Steigerung der sozialen Akzeptanz jugendlicher Fußballfans in 
der Öffentlichkeit, bei gesellschaftlichen Institutionen und in 
den Medien fördern  
„Das Fanprojekt versteht sich als regional verortetes, in einem bundesweiten Netzwerk der Jugendhilfe integriertes Unterstützungsangebot für junge Menschen der Stadt Sinsheim. Der Fußball bietet eine große Vielfalt an Zugängen, auch zu Jugendlichen, welche ansonsten nicht erreicht werden könnten. Das Fanprojekt hat sich dabei zu einem beliebten Anlaufpunkt für jugendliche Fans der TSG Hoffenheim entwickelt. Mit einer generationsübergreifenden Altersstruktur der Mitglieder , erläuterte Corinna Braun, Sozialarbeiterin und Leiterin des Fanprojektes und Carsten Lindwurm.

Die Angebote sind vielfältig und umfassen neben der Unterstützung bei Problemen in privaten Bereichen unter anderem lösungsorientierte Konfliktbearbeitung im Fußballkontext, Freizeit und Bildungsangebote und die Begleitung bei Heim- und Auswärtsspielen.

Ziele dieser sozialpädagogischen Maßnahmen sind ein erhöhtes Verständnis aller am Fußball beteiligten Akteure untereinander, eine Klimaverbesserung zur Vermeidung von Konflikten.    
"Dazu gehört, dass alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen zusammenarbeiten. Es ist notwendig, Fanprojekte und Faninitiativen finanziell und personell besser und vor allem nachhaltig auszustatten" .Gerade die Fanprojekte wirken in positiver Weise. Daher fordert die SPD Sinsheim die Stadt Sinsheim auf, die dafür notwendigen Mittel bereitzustellen bzw. diese aufzustocken, um Präventionsmaßnahmen nachhaltig umsetzen zu können. Nur mit Lippenbekenntnisse und moralischer Unterstützung ist das Fanprojekt nicht am Leben zu erhalten.

Die finanzielle Unterstützung der professionellen sozialpädagogischen Fanarbeit durch die Stadt Sinsheim jedoch bleibt hinter dem Engagement der Verbände zurück. Dabei zeigt die Erfahrung, dass jeder Euro, der in diese Arbeit investiert wird, hervorragend angelegtes Geld für die Kinder und Jugendlichen der jeweiligen Kommunen ist. Gerade diejenigen Jugendlichen, die nur schwer anzusprechen sind, können über das Fanprojekt - im attraktiven Medium Fußball - Freizeit sinnvoll gestalten.
Foto erstellt: Claus Reimann

 
 

News -Ticker

Wir wollen Bewegung: zum Besseren, nach vorn. Wir wollen in einer Welt, die sich immer schneller dreht, mehr von dem, was uns wichtig ist: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Darum machen wir uns auf für ein besseres Land. In einem besseren Europa. Wenn wir den Mut haben für große Ideen und neugierig sind, werden wir das

Die rechtskonservative Regierung Ungarns will Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die Flüchtlinge in Ungarn unterstützen, mit einer Strafsteuer belegen. Heute wurde diese Steuer in Höhe von 25 Prozent auf ausländische Spenden beschlossen. "Das Gesetzespaket der ungarischen Regierung ist ein Angriff auf den ungarischen Rechtsstaat und alle Menschen, die sich für grundlegende Menschenrechte einsetzen. Sollte das ungarische Parlament dieses

SPD-Fraktionsvize Achim Post begrüßt die Einigung zwischen Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron auf eine engere Zusammenarbeit zur Stärkung Europas. Er erwartet nun weitere Schritte auf dem EU-Reform-Gipfel. "Der gestrige Tag war ein guter Tag für alle, die Europa stärken und nicht schwächen wollen. Deutschland und Frankreich haben deutlich gemacht, dass sie gemeinsam für ein starkes Europa

In Meseberg haben sich Angela Merkel und Emmanuel Macron auf weitreichende Reformvorschläge für die Eurozone und die europäischen Institutionen geeinigt. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das Reformpaket, das beim EU-Gipfel Ende kommender Woche mit den übrigen Mitgliedstaaten beraten werden wird. "In einer Zeit, in der die Errungenschaften des geeinten Europas von nationalistischen, antieuropäischen Kräften infrage gestellt werden,

 

Counter

Besucher:622583
Heute:44
Online:1
 

Wetter-Online