Gut besuchte Mitgliederversammlung der SPD Sinsheim Ein Hauch vom Willy-Brandt-Haus wehte über der Zwingergasse 2.

Stadtverband

Sinsheim (hgs) – Hans Gilbert Schroeder von der SPD-Ortsvertretung Kernstadt Sinsheim begrüßte die anwesenden Mitglieder, die nicht nur aus Sinsheim und den Stadtteilen sondern auch aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar angereist waren. Sein besonderer Gruß galt dem SPD-Bundestagskandidat Dr. Lars Castellucci als auch den SPD-Stadträten Adolf Skrobanek und Michael Czink, stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender in Sinsheim sowie der SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Dorothea Vogt.

Wer sich einen langen Vortrag über das SPD-Regierungsprogramm erhofft hatte, sah sich in wenigen Minuten in die Arbeit eingebunden; es wurden nämlich zwei Arbeitsgruppen von Gisbert Kühner gebildet, die mit genügend Flip Charts Papier ausgestattet ihre Wünsche und Hoffnungen zu Papier brachten. Was würde ich tun, wenn ich Kanzler von Deutschland wäre? Sich einzumischen, ist leichter als man denkt. Doch zuweilen sind die Themen gewaltig und die Aufgaben groß, zu groß jedenfalls für einen allein. Der Mut der anderen kann uns anstecken, die Kraft der anderen uns bewegen.
Die einzelnen Punkte der beiden Arbeitsgruppen wurden jeweils vorgestellt und vom SPD-Bundestagskandidaten Dr. Lars Castellucci aufgegriffen und dem verabschiedeten Regierungsprogramm 2013 der SPD gegenüber gestellt. Vier Punkte sind für alle Bereiche maßgebend Solidarität, Freiheit, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit.
Nach Alternativen suchen, wo im politischen Alltag Sachzwang herrscht. Das heißt neben der Realpolitik der Gegenwart, Perspektiven einer Visionspolitik für die Zukunft skizieren. Denn ohne Visionen keine Orientierung, ohne Orientierung keine Leitlinien und ohne Leitlinien keine zukunftsfähigen Entscheidungen.
1 Stunde politische Diskussionen an 2 Tischen. Wie war's?
anstrengend, aber sehr erfolgreich! Sehr konzentriert, aber auch freundschaftlich. Es ist aufgefallen, dass die Mischung stimmte: Alt und Jung, Männer und Frauen. Das war Dialog auf Augenhöhe. Richtig gut.
Manchmal wäre weniger Contra und mehr Pro gewünscht. Auf die Frage, was man abschaffen oder verhindern will, hatten viele deutlich schnellere Antworten als auf die Frage: Was wollt Ihr tun? Was soll geschehen? Und die grundsätzliche Frage: Wie schaffe ich es, dass sich Menschen wieder mehr engagieren in ihrer unmittelbaren Umgebung?

Das SPD-Regierungsprogramm 2013 sei das erste Programm einer politischen Partei, bei dem nicht die Parteispitze die Themen vorgab, sondern es beruht auf den Umfragen bei 40 000 Bürgerinnen und Bürgern. Der eigens zum Thema SPD-Regierungsprogramm 2013 ausserordentlichen Parteitag am 14.04.2013 in Augsburg bestätigte dessen Inhalt.

Für manche Menschen liest es sich wie ein Märchenbuch; das ist es nicht. Es orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen in unserem Lande, die neben Solidarität, Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. ein sozial ausgewogenes Leben führen wollen und an guter Arbeit festhalten, mit guten und gerechten Löhnen für Männer und Frauen, für gute Bildungs- und Ausbildungschancen für die Jugend stehen, aber auch dem demographischen Wandel viel Aufmerksamkeit widmeten. Die SPD hört zu, statt zu referieren! Auf Augenhöhe mit den Menschen diskutieren, argumentieren und Ideen annehmen.

Zum Abschluss dankte Hans Gilbert Schroeder Lars Castellucci als auch den Teilnehmern dieser Mitgliederversammlung für ihr engagiertes Mitarbeiten.
Eine großartige Sache. Die Veranstaltung hat sehr viel Spaß gemacht - und Lust auf Politik!

 
 

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