Jugendsozialarbeit an Schulen

Kommunalpolitik

Apell an Landesregierung, Förderung der Jugendsozialarbeit wieder aufzunehmen
Zu einem zentralen Thema ihrer Aktivitäten will die SPD-Fraktion im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises die Jugendsozialarbeit an Schulen im Jahr 2007 machen. Bekannterweise hat sich das Land Baden-Württemberg aus der im Jahre 2000 vereinbarten sog. Drittelfinanzierung (Land, Kreis, Schulträger) der Sozialarbeiter an Schulen über eine Halbierung der Landesförderung schließlich ab dem Jahr 2005 ganz aus der Mitfinanzierung und damit auch aus seiner Mitverantwortung zurückgezogen. Die Baden-Württembergische Sozialministerin Dr. Monika Stolz hat sich gar zu der Äußerung verstiegen, dass "Schulsozialarbeit für sie weiterhin kein Thema sei".

Eine geradezu unverantwortliche Auffassung angesichts der Vorgänge in jüngster Zeit, die sich auch an Schulen in Baden-Württemberg abgespielt haben. War es seinerzeit durch einen Antrag verbunden mit einem konkreten Finanzierungsvorschlag der SPD-Kreistagsfraktion gelungen, die weggefallene Landesförderung durch ein erhöhtes finanzielles Engagement des Kreises aufzufangen, so wird dies künftig angesichts eines weiter ansteigenden Bedarfs immer schwieriger. In diesem Zusammenhang hat Kreisrat Wolfgang Zahner (Ladenburg) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Schulen u. Kultur für die SPD-Kreistagsfraktion angeregt, ein gemeinsames Schreiben aller Fraktionen des Kreistages an die Baden-Württembergische Landesregierung sowie an die Landtagsfraktionen zu richten und das Land aufzufordern, die Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen wieder aufzunehmen und sich nicht aus der Verantwortung hierfür davonzustehlen.

Helmut Beck, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Neckar

 
 

News -Ticker

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20.09.2018 18:19
Starke Familien.
Mehr Zeit und mehr Mittel für das ElternGeld, neue Freiräume für Eltern, bessere Chancen für Kinder. Das wollen wir schaffen, damit Familien ihr Leben so organisieren können, wie sie es wollen. Für Kinder Für bessere Kitas und Schulen und für den Abbau von Kita-Gebühren nehmen wir ab 2019 rund 7,5 Milliarden € in die Hand. Für Kinder

Seit gestern Abend ist klar: Der Verfassungsschutzpräsident muss gehen. Das hat die ganze SPD gemeinsam gefordert, weil er das Vertrauen in eine seriöse und faktenbasierte Arbeit verspielt hat und zum Stichwortgeber für Verschwörungstheoretiker geworden ist. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz muss das Vertrauen der gesamten Bundesregierung genießen. Deswegen war die Ablösung von Herrn Maaßen

Bundesministerin Katarina Barley hat einen guten Gesetzentwurf zur Bekämpfung missbräuchlicher Abmahnungen vorgelegt, der die Forderungen der Koalitionsfraktionen vom 15. Juni 2018 umsetzt. Der Gesetzentwurf schiebt missbräuchlichen Abmahnungen auf allen Rechtsgebieten einen Riegel vor. "Abmahnungen sind ein wichtiges Instrument um fairen Wettbewerb sicherzustellen, aber es gilt, Missbrauch zu verhindern, um sowohl kleine Unternehmen und Vereine ebenso

 

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