Thomas Funk neuer SPD-Kreisvorsitzender

Kreisverband


Der neue Kreisvorstand der SPD Rhein-Neckar

Sinsheim's Rudi Hellwig wurde Stellvertr. Kreisvorsitzender
Einige Bewegung ins Personalkarussell brachte die diesjährige Jahreshauptversammlung der SPD Rhein-Neckar in Hockenheim. Neben dem bisherigen Kreisvorsitzenden Dr. Lars Castellucci, der sein Amt aufgrund seiner Bundestagskandidatur im Wahlreis Rhein-Neckar niedergelegt hatte, traten auch sechs weitere Kreisvorstandmitglieder nicht mehr für eine weitere Amtszeit an.

Bei den „Spitzenämtern“ wahrte die Kreispartei jedoch Kontinuität. Mit über 90% der Delegiertenstimmen gewählt wurde Thomas Funk zum neuen Vorsitzenden gewählt, der den meisten Genossinnen und Genossen als bisher stellvertretender Kreisvorsitzender gut bekannt ist. Auch die Stellvertreterinnen Maren Kunkel (Weinheim) und Renate Schmidt (Eppelheim) sowie der Kreiskassierer Daniel Hamers (Nußloch) traten wieder an und wurden mit großer Mehrheit gewählt. Der engere Kreisvorstand wird durch die beiden neuen Stellvertreter Rudi Hellwig (Sinsheim) und Roland Portner (Walldorf) komplettiert.

Doch nicht nur das Organisatorische wurde auf der Jahreshauptversammlung abgehandelt, sondern auch der inhaltliche Appell an die Basis blieb bei diesem Parteitag nicht aus. So sprach die Kreis- und Gemeinderätin Renate Schmidt in ihrer Begrüßung davon, dass der Bevölkerung klare verständliche Ziele vermittelt werden müssen. Auch schaute sie optimistisch in Richtung der bevorstehenden Bundestagswahlen. „Die SPD läuft in Krisensituationen zur Hochform aus“, sagte sie. Dem stimmte auch Thomas Funk zu. Er erklärte den Mitgliedern, dass die 2007 formulierten Ziele immer noch aktuell seien. „Es gilt nach wie vor die Aufgabe der Mitgliederwerbung und die Erneuerung des Verbands“, gab er an. Zudem müsse die SPD an den Schwerpunktthemen Armutsbekämpfung, Bildung und Arbeitsmarkt weiter arbeiten. Prominente Unterstützung bekam Funk auch von dem Bundestagsabgeordneten und kommissarischen Generalsekretärs der SPD Baden Württemberg Peter Friedrich.

Dieser sah ebenfalls optimistisch in Richtung der Bundestagswahlen. Laut Statistiken hätte es sich bei dem Großteil der bei den Kommunal- und Europawahlen zu Hause gebliebenen Wählerschaft um SPD Wähler gehandelt, erklärte Friedrich. „Jetzt gilt es die zu Hause gebliebenen zu mobilisieren und zur Bundestagswahl an die Urne zu locken“, sagte Friedrich und fand breite Zustimmung im Publikum.

Mit einer öffentlichen Rede des hessischen SPD-Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel und einer daran anschließenden Wahlparty zum Dank bei allen Wahlkämpfern und Unterstützern, klang der Parteitag schließlich nach getaner Arbeit gemütlich aus.

 
 

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