Ungültige und Fehlstimmen nochmals angestiegen

Kommunalpolitik

Die Zahl der ungültigen und Fehlstimmen ist bei der Gemeinderatswahl 2014 nochmals gegenüber den letzten Wahlen angestiegen. 111.967 Stimmen genau war der Anteil an Ungültig- und Fehlstimmen.

Das Thema Bürgerentscheid über die Abschaffung der "Unechten Teilortswahl" war das wahlbeherrschende Thema bei dieser Kommunalwahl. Ob in den Medien, Wahlständen oder am Stammtisch, immer kam in Zusammenhang mit der Kommunalwahl dieses Thema auf. Alle Parteien, Gruppierungen und Stadtverwaltung hatten sich auf die Fahnen geschrieben, bei dieser Wahl die Bürgerinnen und Bürger noch besser über das komplizierte Wahlverfahren zu informieren, um den Anteil der Ungültigen und Fehlstimmen zu reduzieren. Doch die Realität spricht nun eine andere Sprache,

mit 111.967 Stimmen ist dieser Stimmenblock nun zum größten Anteil bei der Gemeinderatswahl angewachsen. Zum Vergleich hier der Stimmenanteil der Parteien:

96.157  (CDU)  
71.215  (FW)  
44.823  (SPD)
21.837  (AfS)
22.672  (Grüne)  
3.806  (FDP)
4.035  (BMI)

Erstaunlich ist, dass diese Tatsache der lokalen Presse in ihrem ersten Nachbericht zur Gemeinderatswahl, nur eine "Randnotitz" wert war. Die Hauptforderungen der SPD beim Antrag zur Abschaffung der "Unechten Teilortswahl" waren, dass wir in Sinsheim ein einfacheres Wahlverfahren und einen Gemeinderat mit fester Größe von 32 Sitzen bekommen.

Jetzt bekommen wir einen Gemeinderat mit 41 Sitzen und das komplizierte Wahlverfahren bleibt. Dass, trotz großer und umfangreicher Information und Aufklärung der Anteil an ungültigen und Fehlstimmen weiter angestiegen ist, sollte doch zu denken geben.

mcz

 
 

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