06.02.2024 in Ankündigungen
Deutschland ist in Sorge um seine freiheitlich-demokratische Grundordnung. Vielerorts gehen Bürger:innen auf die Straße um eindeutig Stellung zu beziehen gegen jene Kräfte, die mit Hass und Hetze Unfrieden stiften und unsere Republik in ihrem Sinne „umbauen“ wollen.
Rechtspopulisten aller Art bedrohen unter dem Stichwort "Remigration" unverhohlen sowohl das Leben geflüchteter und eingereister Menschen als auch deutsche Staatsbürger, die ausländische Wurzeln haben oder ausländische Mitmenschen unterstützen.
Das Grundgesetz und die staatliche Ordnung, die allen in Deutschland lebenden Menschen ein Leben in Würde und Freiheit garantieren soll, soll umgeschrieben werden. Demokratische Grundrechte wie Freiheit, Menschenwürde, Demokratie, Rechtsstaatsprinzip oder Pressefreiheit würden eingeschränkt.
Das wollen wir uns nicht gefallen lassen Deshalb rufen wir die Sinsheimer Bürgerschaft auf, sich am Samstag, den 10. Februar 2024 ab 11 Uhr vor der Dr. Sieber-Halle zu versammeln unter dem Motto: "Sinsheim ist bunt."
Den Aufruf unterzeichnen Sinsheimer Akteure verschiedenster Bereiche aus
Kirchen
> Ev. Kirchengemeinde, Ev. Kirchenbezirk, Kath. Seelsorgeeinheit, Kath. Dekanat, Kath. Frauengemeinschaft (kfd), Arbeitskreis Christlicher Kirchen, Fathi Cami Moschee
Kultur
> Alte Synagoge Steinsfurt e.V., Freunde Sinsheimer Geschichte e.V. , Cinema Paradiso e.V.
Naturschutz
> Nabu, NaturFreunde Schwarzbachtal, Obst-und Gartenbauverein Region Unterer Neckar
Politik/Verbände
> B‘90/Grüne, CDU, SPD, Freie Wähler und ihre Wahlkreisabgeordneten sowie DGB
Soziales
> Sinsheimer Arbeitsgemeinschaft Migration (SAM) e.V. , Bündnis für Toleranz, DRK Dühren, DreamCenter Sozialwerk e.V., DPSG Pfadfinder Sinsheim-Rohrbach, FrauenTreff, Folkloretanzkreis "Sinsheimer Tanzschuh", Förderverein der Carl-Orff-Schule "Brücke e.V.", JugendMobil (JuMo)
Sport
> TSG 1899 Hoffenheim, SV Sinsheim, TV Sinsheim, Schachfreunde Botvinnik
05.02.2024 in Allgemein
Er gehört zu den erfolgreichsten Landespolitikern Deutschlands und war auch einige Male in Sinsheim zu Gast: Kurt Beck wird heute 75 Jahre alt.
Fast zwei Jahrzehnte stand er an der Spitze von Rheinland-Pfalz, war Parteichef der SPD und zuletzt Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung. Beck war nicht nur bei der Modernisierung des Landes außerordentlich erfolgreich. Seine Tatkraft, sein sicheres Gespür für Themen und sein Streben nach Gerechtigkeit waren ebenso Grundlage seiner außerordentlichen Popularität, die auch auf seiner legendären Volksnähe, Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit fußte.
Nah bei den Menschen zu sein, war für Kurt Beck nie ein Lippenbekenntnis, sondern sein Leitmotiv bis heute. Er erreichte damit Zustimmungswerte, die seinesgleichen suchen sowie fünf Amtszeiten als Ministerpräsident und bei der Landtagswahl 2006 sogar die absolute SPD-Mehrheit.

Der gerne mal unterschätzte Südpfälzer gehört damit zu den erfolgreichsten Landespolitikern Deutschlands. Die Kunst, auf Menschen zuzugehen und bei Konflikten alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, beherrschte er meisterhaft!
Wir schließen uns den Gratulanten an. Thomas Funk überbrachte Beck die Glückwünsche des SPD-Stadtverbandes.
01.02.2024 in Landespolitik
Neues Bündnis aus Politik und Gesellschaft.
Angesichts der vielerorts aufgeheizten Stimmung hat sich ein landesweites "Bündnis für Demokratie und Menschenrechte" Baden-Württemberg gegründet. SPD-Landeschef Andreas Stoch hat das überparteiliche Bündnis nach den Berichten über Pläne von AfD-Politikern und Rechtsextremisten zur massenhaften Ausweisung von Migranten initiiert.
Es sagt "Nein zu Rechtsextremismus, Nein zu Faschismus! Ja zu Demokratie, Respekt und Vielfalt! Wir wollen zeigen, dass die Mehrheit des Landes eine freiheitliche Demokratie will."
Teil des "Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte" sind neben dem Deutschen Gewerkschaftsbund mit seinen acht Mitgliedsgewerkschaften, auch die Grünen, CDU, SPD und FDP sowie Wirtschaftsverbände, Kirchen und Kommunalverbände. Der Landesbauernverband und der Landessportverband beteiligen sich ebenso wie Städt-, Landkreis- und Gemeindetag.
In einer gemeinsamen Erklärung heißt es:
„Indem wir als demokratische Mehrheit unsere Kräfte bündeln, stellen wir uns gemeinsam gegen jegliche Form von Extremismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit und verteidigen die Grundwerte unserer Demokratie. In einem Schulterschluss aller Demokratinnen und Demokraten in Baden-Württemberg erheben wir gemeinsam unsere Stimme gegen die Feinde unserer Verfassung.“