SPD Stadtverband Sinsheim

Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Baden-Württemberg

Wort-Bild-Logo des Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte Baden-Württemberg

Das „Bündnis für Demokratie und Menschenrechte“, ein breites überparteiliches und zivilgesellschaftliches Bündnis in Baden-Württemberg, kam in Stuttgart zu einem Auftakttreffen zusammen. Teilgenommen haben über 70 Vertreter:innen aus Organisationen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Verbänden, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie staatlichen Institutionen, Vereinen und Parteien in Baden-Württemberg.

Beim Auftakttreffen verabschiedeten die Teilnehmenden eine gemeinsame Erklärung.  „Indem wir als demokratische Mehrheit unsere Kräfte bündeln, stellen wir uns gemeinsam gegen jegliche Form von Extremismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit und verteidigen die Grundwerte unserer Demokratie. In einem Schulterschluss aller Demokratinnen und Demokraten in Baden-Württemberg erheben wir gemeinsam unsere Stimme gegen Verfassungsfeinde“, heißt es darin.

1913 – prägendes Jahr für die SPD

 

Willy Brandt, Deutschlands beliebtester Ex-Kanzler, wäre heute 110 Jahre alt geworden. Eine seiner größten politischen Visionen wurde noch zu seinen Lebzeiten Wirklichkeit: Die deutsche Einheit. Seine Entspannungspolitik, die er dem Kalten Krieg und der Berliner Mauer entgegenstellte, brachte dem früheren Bundeskanzler, Friedensnobelpreisträger und langjährigen SPD-Vorsitzenden einen Popularitätsschub, mit der er seiner Partei den größten Wahltriumph in ihrer Geschichte bescherte. Bevor Brandt aber eine der prägenden Figuren Nachkriegsdeutschlands werden konnte, musste er vor Hitler Schergen ins Ausland fliehen. Am 18. Dezember 1913 wurde er in Lübeck geboren.

Kurz davor im selben Jahr war August Bebel an Herzversagen gestorben. Vor 110 Jahren durfte sein Porträtbild in kaum einem Arbeiterhaushalt fehlen. Bebel, der Drechsler und Arbeiterführer, war das Gesicht der frühen Sozialdemokratie. Hunderttausende verehrten ihn, Bismarck dagegen fürchtete ihn. Mit Bebels Tod ging eine Epoche zu Ende – nur ein Jahr später stand Europa im Kugelhagel des Ersten Weltkrieges.

Weihnachtsfrieden für die Ukraine

Kundgebung am 24. November um 17:00 Uhr

Sinsheim bereitet sich auf eine friedliche Advents- und Weihnachtszeit vor. Die Lichterketten sind schon montiert und die Auslagen der Geschäfte prall gefüllt. Unter uns leben viele Flüchtlinge aus der Ukraine. Sie werden auch das zweite Weihnachtsfest im Exil verbringen. Weihnachten findet vielfach in zerbombten Häusern oder in Schützengräben an der Front statt.

Ihrer will das Bündnis für Toleranz Sinsheim gedenken und zusammen mit Ukrainern und Ukrainerinnen zu einer Kundgebeung am 24.11.23 um 17 Uhr am Wächter in Sinsheim einladen. Alle Sinsheimer sind herzlich aufgerufen, Solidarität und Herz für die Opfer des Krieges in der Mitte Europas zu zeigen.