Kommunalpolitik
01.07.2026 in Kommunalpolitik
Die SPD hat sie beantragt: Die Aufstellung mehrerer Trinkbrunnen in der Sinsheimer Innenstadt, ähnlich dem hier abgebildeten Beispiel in Rostock-Warnemünde.
Der Antrag folgt einer Forderung der Bundesregierung, dass Trinkwasser aus dem Leitungsnetz an möglichst vielen öffentlichen Orten verfügbar sein sollte.
Ziel ist es, durch präventive Maßnahmen wie öffentlichen Trinkbrunnen hitzebedingte Erkrankungen, Schwächeanfälle oder gar Todesfälle zu vermeiden.
Unser Antrag im Gemeinderat:
Angesichts zunehmender Hitzeperioden mit Temperaturen zum Teil weit über 30 °C hat die SPD-Fraktion im Sinsheimer Gemeinderat den Antrag gestellt, neben dem bereits vorhandenen Trinkbrunnen in der „Alla-Hopp-Anlage“ auch an folgenden Standorten Trinkbrunnen aufzustellen:
Wir versprechen uns von dieser Maßnahme einen hilfreichen Beitrag, um Menschen vor gesundheitlichen Auswirkungen anhaltender Hitze schützen zu können
02.02.2026 in Kommunalpolitik
Das Thema ELSENZHALLE stand in der jüngsten Vorstandssitzung auf Wiedervorlage. Anlass waren der bevorstehende Hallenabriss und ein RNZ-Artikel, der über den angeblichen Neubau als reine Sporthalle spekulierte.
„So haben wir nicht gewettet“, erinnerte Vorsitzender Michael Kaestel an die seinerzeit über 1280 Unterschriften, die man für den Allzweckcharakter einer Halle in der Kernstadt eingesammelt hatte.
Zwar könne die bestehende Elsenzhalle nicht wirtschaftlich saniert werden, aber für die SPD sei immer klar gewesen, dass ein Ersatz in unmittelbarer Nachbarschaft auf Mehrzweck ausgerichtet sein müsse. „Das bestehende 60 Jahre alte Gebäude ist stets eine „Halle für alle“ gewesen. Deshalb sollte auch der Neubau allen dienen und nicht auf die sporttreibenden Vereine beschränkt bleiben“, betonte der SPD-Vorstand.
SPD-Fraktionsvorsitzender Jens-Jochen Roth unterstrich noch einmal die Passage in seiner Haushaltsrede, wonach die SPD-Gemeinderäte besonders darauf achten werden, dass die neue Halle wieder eine „Halle für alle“ wird. Der SPD-Stadtverband Sinsheim unterstützt dies ausdrücklich, sieht man sich doch den vielen Unterzeichnern verpflichtet.
Roth und Kaestel unisono: „Unabhängig vor der begrüßenswerten Sportnutzung gehen wir in der SPD davon aus, dass auch die neue Halle eine Mehrzweckhalle sein wird.“
21.12.2025 in Kommunalpolitik
Der Gelehrte Max Weber verglich Politik mit dem "Bohren von dicken Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß". Auch für die Reaktivierung des Altkennzeichens SNH brauchte es Ausdauer und Überzeugungskraft, bis am Ende genügend über ihren Schatten sprangen.
Und so ist es oft: Da sind die Resistenten, die man nicht überzeugen kann. Dann gibt’s die Nachzügler, die ihre Zeit brauchen. Nicht zu vergessen die Trittbrettfahrer, die ganz zuletzt auf den schon fahrenden Zug aufspringen und sich damit brüsten … Den Prozess voranzutreiben braucht es aber vor allem jene, die "dicke Bretter" bis zu Ende bohren und wissen: Demokratie lebt nicht von Lautstärke, sondern von Ausdauer und Charakter.
Geduld war gefragt: Seit 2012 (!) hat man sich in Sinsheim und Umgebung um die Reaktivierung des Altkennzeichens bemüht. Gerade die SPD-Fraktion hat dies im Gemeinderat immer wieder zur Sprache gebracht und damit dem bürgerschaftlichen Engagement Gehör verschafft. Sie spürte früh, dass es in der Bevölkerung den großen Wunsch nach mehr lokaler Verortung über die Ortskennung auf den Nummernschildern gab.
Auch wenn dies zweifellos nicht das wichtigste Thema war, ging es hier ausnahmsweise mal ums Herz, um Identifikation und Heimat, ohne dass Kosten entstehen. Jens-Jochen Roth und seine SPD-Kollegen fanden, dass die Politik diesem Wunsch unbürokratisch und ohne jeden Mehraufwand entsprechen sollte.
Und "höheren Orts"? Die 'Freude' im Landratsamt hielt sich jedenfalls >>>