21.06.2023 in Allgemein

Verfolgung von Demokraten

 

"SPD VERBOTEN" war die Tagesmeldung am 22. Juni 1933.

90 Jahre ist es jetzt her, dass die Nazis ausgerechnet die SPD zur staats- und volksfeindlichen Partei erklärten. Die Maßnahmen folgten auf dem Fuß: SPD-Mandatsträger wurden von der weiteren Ausübung ihrer Mandate ausgeschlossen. Propagandistische Betätigung war der Sozialdemokratie nicht mehr erlaubt, Versammlungen durften nicht mehr abgehalten, Zeitungen und Zeitschriften nicht mehr herausgegeben werden. Das Vermögen der SPD und der ihr angeschlossenen Organisationen wurde beschlagnahmt.

Was in den darauffolgenden Monaten und Jahren folgte, ist bekannt: Schreckensherrschaft, Willkür des Rechts, industrieller millionenfacher Mord und ein nationalsozialistischer Vernichtungskrieg gegen jeden, der nicht in die Nazi-Ideologie passte. Dieser Tag erinnert daran und mahnt:  NIE WIEDER!

 

23.05.2023 in Allgemein

SPD feiert Geburtstag

 

Die SPD verstand sich von Beginn an als fortschrittsorientierte Bewegung. Seit ihrer Gründung 1863 hat sie sich für Wohlstand und Bildung, Arbeitnehmerrechte sowie für Demokratie, Gleichberechtigung und Frieden eingesetzt. Ihre Mitglieder überstanden Sozialistengesetze und die Repressionen im Kaiserreich.

In der ersten Demokratie auf deuschem Boden bewährte sich die SPD als im besten Sinne des Wortes staatstragende Partei der krisengeschüttelten Weimarer Republik. Selbst vor den Nazis ist die SPD nicht eingeknickt. Sie zahlte dafür mit der Verfolgung und Ermordung ihrer Mitglieder.

Sie half, nach dem Krieg die Gesellschaft zusammenzuhalten und das zerstörte Deutschland wieder aufzubauen. Sie gab der jungen Republik eine neue Perspektive und wandelte sich zur allumfassenden Volkspartei.

Sozialdemokratische Kanzler von Willy Brandt bis Olaf Scholz zeigten Haltung und wagten mutige Schritte. Außenpolitisch strebten sie nach Friedenssicherung und Völkerverständigung.Das gilt zum Beispiel für die Ostpolitik, ohne die es wohl nie zu einer Wiedervereinigung Deutschlands gekommen wäre wie auch für das Krisenmanagement während der ersten großen Wirtschafts- und Ölkrise sowie die Vertiefung der europäischen Integration oder auch für das Nein zum Irak-Krieg und das Nein gegenüber Putins Aggression.

Innenpolitisch ging es um Chancengleichheit, Aufstieg durch Bildung, Transformation und gesellschaftlichen Toleranz mit dem Anspruch, Deutschland zu einem weltoffenen und liberalen Land zu formen. Daran arbeiten Sozialdemokraten auch weiterhin.

19.05.2023 in Allgemein

107. Sinsheimer Fohlenmarkt

 

Was die Prominenz vermag, gelingt den Sinsheimer Sozialdemokraten schon lange: die Feste feiern, wie sie fallen. Die Eröffnung des Sinsheimer Fohlenmarkts durch OB Albrecht und Ehrengäste ließen sich auch etliche Genossinnen und Genossen nicht entgehen.

Denn der Sinsheimer Fohlenmarkt ist ein MUSS! Das fünftägige Hochamt im jährlichen Veranstaltungskalender kann bereits auf über 120 Jahre zurückblicken. Das größte Volksfest im Kraichgau wartet mit zahlreichen Attraktionen auf: die Pferdeschau und Zuchtstutenprämierung, die Marktstände, das Festzelt mit musikalischen Leckerbissen, der Vergnügungspark, der traditionelle Umzug smat verkaufsoffenem Sonntag uvm.

Auch die Abgeordneten Jan-Peter Röderer MdL und Lars Castellucci MdB (hier mit Thomas Funk in ihrer Mitte) ließen sich dieses Highlight nicht entgehen.

 

 

19.05.2023 in Allgemein

Auf den Spuren der Arbeiterbewegung

 

Die Geschichte der Arbeiterbewegung ist eng mit Sozialdemokratie und Gewerkschaften verbunden. Dies machte Monika Möhring bei einem Stadtrundgang am 1. Mai deutlich. In der Figur der "Marie vun Sinse“ schilderte sie in lebendigen Farben, dass sich auch in Sinsheim und Umgebung im 19. Jahrhundert die Fabrikarbeiter zusammentaten, um sich gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen aufzulehnen. Die Obrigkeit hatte dafür natürlich wenig Verständnis und ließ jede Kundgebung auseinanderschlagen. Doch findige Leute fanden immer wieder Mittel und Wege, die Verbote zu umgehen . . . 

Der Abschluss fand im Gewerkschaftsbüro der IG Metall statt, wo man bei einem Glas Sekt den historischen Ausflug ausklingen ließ.